Rückblick

Sendenübergabe aus dem Verkauf der Schifferstadter Laibspeise

Am 1. Februar 2024 hat das Weltladenteam eine Spende aus dem Verkauf der Laibspeise in Höhe von 250 Euro an Sonja Betsch für die Multiple Sklerose-Selbsthilfegruppe für Angehörige übergeben.

Seit vielen Jahren wird freitags im Weltladen die Laibspeise, ein Dinkelbrot mit faigehandeltem Amaranth vom örtlichen Bäcker Schreiner verkauft. Je verkauftes Brot werden 25 Cent für einen regionalen sozialen Zweck angespart.

Multiple Sklerose – eine Diagnose, die nicht nur für den Patienten selbst, sondern auch für die Familie wesentliche Einschnitte bedeutet. Für Angehörige soll es daher eine Anlaufstelle geben. Eine Selbsthilfegruppe, die sich in Schifferstadt trifft. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Rheinland-Pfalz hat hier für den Raum Vorderpfalz eine neue Gruppe für Angehörige von an der Autoimmunerkrankung Mulitple Sklerose (MS) erkrankten Personen aufgebaut. Geleitet wird sie von Sonja Betsch, hauptamtliche Mitarbeiterin der DMSG und MS-Coach für den Bereich Vorder- und Südpfalz.

Faire Wochen 2023

Eröffnung der Fairen Wochen auf dem Wochenmarkt mit FAIRkostung und Information auf dem Schillerplatz ab 10 Uhr am 15.09..

Die Auswirkungen der Klimakatastrophe haben längst zu einer globalen Krise geführt, von der die Menschen im Globalen Süden am stärksten betroffen sind. Im Rahmen der Fairen Wochen wollen wir beleuchten, wie sich die Klimakrise auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzent*innen auswirkt und welchen Beitrag der Faire Handel zur Umsetzung von Klimagerechtigkeit leistet. Wir möchten Menschen Impulse geben, ihr eigenes (Konsum-)Verhalten kritisch zu beleuchten, alternative Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und auszuprobieren. Die SDG der Vereinten Nationen (17 Ziele für nachhaltige Entwicklung) zählen die Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkung zu dem Ziel SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz.

Make Chocolate Fair – Ausstellungseröffnung mit Verkostung am Montag 18.09. um 18:30 Uhr im Foyer des Rathauses

Menschen in Deutschland lieben Schokolade: Fast 9 Kilogramm Schokolade essen sie jedes Jahr pro Kopf. Doch der süße Genuss hat eine bittere Kehrseite: Die Mehrheit der Kakaobauernfamilien in Westafrika lebt deutlich unter der Armutsgrenze. Die Roll-Up-Austellung der Kampagne informiert über das unfaire Einkommen von Kakaobäuerinnen und -bauern, die katastrophalen Umweltfolgen und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen auf Kakaoplantagen. Weiterhin zeigt sie wie aus Kakaobohnen Schokolade wird und wer den größten Anteil am Verkaufspreis einer Tafel Schokolade bekommt. Zusammen wollen wir fairafric Schokolade verkosten, die aus der Fairchain-Bewegung kommt. Die Fairchain-Bewegung setzt sich dafür ein, den gesamten Produktionsprozess von Waren im Herkunftsland der Rohstoffe zu belassen. Hier setzt fairafric an – durch die Produktion von feinster Bio-Schokolade – tree to bar in Ghana.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie am 27. September um 19 Uhr im Rex-Kino-Center Schifferstadt bei Film+Gespräch: The Chocolate War.

Die wahrscheinlich besondersten T-Shirts Afrikas“ – am 20.09. um 19 Uhr in der Adlerstube

Kipepeo-Clothing (Schmetterling auf Kiswahili) produziert Erwachsenen-, Kinder- und Babybekleidung in Tansania und Kenia. Vom Anbau der Bio-Baumwolle, über das Spinnen der Garne bis hin zum fertig bedruckten T-Shirt, die komplette Herstellung erfolgt in einem Umkreis von nur 600 km bei inhabergeführten tansanischen und kenianischen Familienbetrieben.

Das Besondere an Kipepeo-Shirts sind die Motive. Sie entstehen während des regulären Schulalltags im Naturkundeunterricht an Kipepeo-Partnerschulen in Ostafrika. So finden sich beispielsweise Zeichnungen der „Tiere der Serengeti“ auf Kipepeo-Shirts wieder. Durch den Verkauf dieser einzigartigen Produkte werden die Schulen unterstützt, an denen die jeweiligen Motive entstanden sind. Die Unterstützung erfolgt durch den Bau neuer Schulgebäude und die Bezahlung von Schulutensilien.

„Ein Modelabel zu gründen hatte ich eigentlich nie vor, aber wie so oft kommt im Leben einfach alles anders, als man denkt…“ Wie Kipepeo-Clothing entstanden ist und wie Bio-Bekleidung an der Ostküste Afrikas hergestellt wird, erzählt euch Kipepeo-Gründer Martin Kluck in diesem spannenden, informativen und unterhaltsamen Vortrag.

Kleidertausch – am 22.09. von 17 bis 19 Uhr im Pfarrheim St. Jakobus

Nachhaltigkeit fängt im Kleiderschrank an. Wenn du Lieblingsteile hast, die du nicht mehr anziehen möchtest, dann komm vorbei und tausche dich glücklich. So kannst du neue Sachen finden und gleichzeitig Umwelt und deinen Geldbeutel entlasten. Jedes Kleidungsstück, das nicht produziert werden muss, spart Ressourcen ein und verringert Müll.

Maximal 20 gut erhaltene Teile pro Person mitbringen.

Vor Ort sortierst du deine mitgebrachte Kleidung nach T-Shirts, Pullover, Hosen usw.

Wähle in aller Ruhe aus und nimm so viel mit, wie du möchtest.

Die übrig gebliebenen Kleidungsstücke werden nachhaltig an soziale Einrichtungen „fair“ teilt.

Wegwerfen und neu kaufen war gestern. Heute wird getauscht.

Tischlein deck dich“ – 23.09. ab 18 Uhr auf dem Schillerplatz

Seit einigen Jahren lädt die Fairtrade Stadt am Samstag vor dem Obst- und Gemüsetag ab 18 Uhr auf den Schillerplatz zu einem Picknick bei Live-Musik ein. Jede und jeder ist eingeladen an den vorhandenen Biertischgarnituren Platz zu nehmen und das mitgebrachte Picknick in netter Gesellschaft zu verzehren. Mit den mitgebrachten Köstlichkeiten, FAIRteilt werden, wurden in der Vergangenheit beeindruckende Buffetts gezaubert. Nach dem „Geben und Nehmen“-Prinzip macht man anderen durch sein mitgebrachtes Essen Freude und kann anderes versuchen und genießen.

In diesem Jahr werden „Tom & Maria“ mit balladesken und hochwertigen Interpretationen bekannter und beliebter Hits, aber auch mit eigenen Songs, das Publikum fest in ihren Bann ziehen. Mit viel Charme und mit einer natürlichen Professionalität präsentieren sich beide als musikalischer Genuss, welcher den Besuchern lange in bester Erinnerung bleiben wird. Dabei reichen die ausgebildeten Gesangsstimmen des Duos, gepaart mit dem virtuosen Pianospiel von Maria und Toms rhythmischer Begleitung auf der Cajon, einem kubanischen Percussioninstrument, vollkommen aus, um die Zuhörer w/m/d mit nichts anderem als der Musik zu berühren und zu erreichen.

The Chocolate War – Film und Gespräch am 27.09. um 19 Uhr im Rex-Kino-Center

Mit Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Kakaosektor im Kampf gegen die milliardenschwere Schokoladenindustrie.

Vor 20 Jahren versprachen die größten Schokoladenunternehmen der Welt Kinderarbeit im Kakaoanbau in Westafrika zu beenden. Doch das Problem besteht fort: Noch heute arbeiten 1,5 Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen auf den Kakaoplantagen in Cote d`Ivoire und Ghana.

„The Chocolate War“ begleitet den US-amerikanischen Menschenrechtsanwalt Terry Collingsworth bei seinem Kampf gegen die Ausbeutung von Kindern auf ivorischen Kakaoplantagen. Als Anwalt von acht ehemaligen Kindersklaven reist er nach Westafrika, um neue Beweise für einen Prozess gegen die Schokoladenhersteller Nestlé und Cargill zu sammeln. Schließlich gelingt es ihm, dass sein Fall vor dem Obersten Gerichtshof der USA verhandelt wird. Doch gegen die Lebensmittelgiganten mit ihrem Heer von Anwältinnen und Anwälten stehen Collingsworth und sein Kollege vor einer schier aussichtslosen Lage.

Im Anschluss an den Film sprechen wir mit Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Kakaosektor unter anderem über die Ursachen für den Fortbestand der Kinderarbeit im Kakaoanbau. Welche Verantwortung tragen Unternehmen in Deutschland? Und kann das neue deutsche Lieferkettengesetz wirklich Abhilfe schaffen?

FAIRplappern am Donnerstag, den 3. August im Weltladen:

Ulrike Wegerle zeigte ihre wundervollen Schals und Tücher aus Seide und Wolle.

uma

Tücher und Schals

fair. social. natural.

uma kooperiert mit Manufakturen in

• Zentral-Indien (Madhya Pradesh) und

• Nordost-Indien (Assam)

Ulrike Wegerle, Bekleidungstechnikerin und Modedesignerin, entwirft seit 25 Jahren Tücher und Schals und lässt die Produkte in Indien fertigen. Entstanden ist die Kollektion aus einer Entwicklungszusammenarbeit, durch die Frau Wegerle zwei Jahre in Zentralindien lebte. Die Kontakte zu fairen Webereien sind über viele Jahre gewachsen.

Aus Aspekten der Nachhaltigkeit ist die aktuelle Kollektion fast ausschließlich mit Pflanzen- und Naturfarben gefärbt.

Selbstverständlich werden nur Garne aus Naturfasern wie lokale Eriseide, Maulbeerseide und Baumwolle verwendet und alle Tücher werden von Hand auf traditionellen Webstühlen gewebt.